BMW
Local Hazard Information

Mit Zustimmung der Kundinnen und Kunden können Fahrzeuge von BMW heute Mithilfe einer Vielzahl an Sensoren eigenständig Gefahrensituation wie Starkregen oder Glatteis erkennen und diese Informationen an das BMW Backend übermitteln.

Je mehr Fahrzeuge mögliche Gefahrensituationen melden, umso genauer kann die Situation bewertet werden. Dieser Dienst trägt erheblich zur Verkehrssicherheit bei. Über weitere Daten, die über den Mobility Data Space angeboten werden, kann eine noch bessere Datenabdeckung erreicht, gezieltere Warnung an Teilnehmer im Straßenverkehr gerichtet und so die Verkehrssicherheit insgesamt erhöht werden.

CARUSO
Nachhaltige Nutzung elektrischer Antriebe für PHEV Fahrzeuge

Der Mobilitätsplattformbetreiber CARUSO wertet über Telematikdaten von Dienstahrzeugen mit Plug-in-Hybrid (PHEV) die jeweiligen Nutzungsgrad des E-Antriebs aus.

So erhalten die FahrerInnen und FuhrparkmanagerInnen Einblicke, wie nachhaltig die tatsächliche Verwendung der Plug-in-Hybriden ist – und das Hersteller- und Marken-übergreifend. Unternehmen können die über den Mobility Data Space übermittelten Daten als Grundlage für Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen und Treibstoffkosten ihrer Flotte nutzen.

Deutsche Bahn
Vernetzte Mobilität während Großstörungsereignissen (Multimodale Großstörungsinformation)

Reisende im öffentlichen Verkehr werden zu Großstörungen im Fahrbetrieb bisher nicht hinreichend über den Öffentlichen Rundfunk informiert. Mögliche Auswirkungen auf die Reisekette über verschiedene Mobilitätsträger hinweg bleiben somit häufig unerkannt, wobei auch der Umstieg auf alternative Verkehrsmittel erschwert wird.

Die Deutsche Bahn stellt über den Mobility Data Space Informationen über vordefinierte, aufbereitete Großstörungsereignisse des öffentlichen Verkehrs bereit, die durch den öffentlichen Rundfunk verbreitet werden können. Dies führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit und Planbarkeit der unterschiedlichen Reiseoptionen im öffentlichen Verkehr. Darüber hinaus lassen sich perspektivisch Potenziale für Reisendeninformationsdienstleister heben, Fahrgäste vor, während und nach Großstörungsereignissen multimodal zu sensibilisieren.

FIWARE
Smart Parking

Die FIWARE Smart-Parking-Lösung ermöglicht die direkte Navigation zum nächstgelegenen freien Parkplatz in der Nähe des Fahrtziels und bietet die Option der direkten Kontaktvermittlung zum lokalen Einzelhandel, welcher im Gegenzug die Parkkosten übernehmen kann.

Neben einer deutlichen Reduzierung des Parkplatzsuchverkehrs wird gleichzeitig der lokale Einzelhandel in der Nähe des gewählten Parkplatzes durch die intelligente Kontaktvermittlung gestärkt. Der Mobility Data Space ermöglicht die sichere Übertragung der Daten und bietet Gelegenheit zur Skalierung der Lösung durch das unkomplizierte Einbeziehen weiterer Daten von mehreren Anbietern.

Weitere Projekte

Smart MaaS

Der dominierende Individualverkehr wird zunehmend durch multimodale Verkehrsformen ergänzt. Um als attraktive Alternative wahrgenommen zu werden, muss Mobilität als Service zuverlässig und planbar sein. FIWARE liefert dazu einen Beitrag, in dem es die multimodalen Verkehrsangebote der Kieler Verkehrsstationen mit einem digitalen Zwilling ausstattet. Dieser macht die Services digital verfügbar und ermöglicht so die einfache Planung von Mobilitätsketten. Durch den Anschluss an den Mobility Data Space können zusätzliche Daten in die Services von FIWARE eibezogen werden. Gleichzeitigt ermöglicht der MDS anderen Mobilitätsanbietern auf die Informationen der digitalen Zwillinge der Mobilitätsstationen zuzugreifen.

FREE NOW
Wetterabhängige Empfehlung des Verkehrsmittels

Die multimodale Mobilitätsplattform FREE NOW nutzt Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und unterstützt so Nutzerinnen und Nutzer der App mit Echtzeitdaten sowie Benachrichtigungen in der Wahl des passenden Fortbewegungsmittels:

So sind eScooter und eMopeds beispielsweise eher für sonniges Wetter geeignet, während Taxis und Mietwagen bei Regenwetter zu bevorzugen sind. Die Echtzeit-Wetterdaten, die FREE NOW über den Mobility Data Space bezieht, liefern Nutzerinnen und Nutzern damit ganz konkrete und praktische Handlungsempfehlungen für die Fahrt von A nach B.

highQ
KI-basierte Optimierung von aktuellen Mobilitätsangeboten

Ziel der App highQ MobilitySuite ist es, nachhaltige, anbieterübergreifende und multimodale Fortbewegungsoptionen für Personen und Güter zu fördern. Durch ein integriertes Anreizsystem motiviert die Anwendung Nutzerinnen und Nutzer, das eigene Mobilitätsverhalten nachhaltig zu ändern.

Aus dem Mobility Data Space bezieht die highQ MobilitySuite Wetterdaten. Diese werden mit Daten zu Mobilitätsangeboten sowie Infrastrukturen verknüpft. So bekommen Nutzerinnen und Nutzern einen umfassenden Überblick über die jeweils günstigsten Mobilitätsoptionen – und profitieren durch verschiedenartige Prämien zusätzlich davon, wenn sie sich für die nachhaltige Variante entscheiden.

Mercedes-Benz
„Parking Monitoring“ und „Slippery Road“

Echtzeit Parking Events zur optimierten Parkplatzsuche und Parkraumplanung (Parking Monitoring)
Mercedes-Benz stellt über die Parking Monitoring Schnittstelle anonymisierte Ein- und Ausparkvorgänge von verbundenen Mercedes-Benz Fahrzeugen bereit.

Teilnehmende des Mobility Data Space erhalten dadurch anonymisierte Parkdaten wie GPS-Position, Uhrzeit und Fahrzeuggröße. Die anonymisierten, freiwillig zur Verfügung gestellten Parkdaten verbundener Mercedes-Benz Fahrzeuge ermöglichen beispielsweise das Anzeigen von freien Parkflächen für Endkunden zur Parkplatzsuche. Darüber hinaus bieten die Parkdaten auch Einsatzpotentiale für Kommunen und Städte für die Parkraumplanung. Somit trägt der durch den Mobility Data Space realisierte, sichere Datentransfer zu einer Steigerung der Nutzerfreundlichkeit in der Mobilität bei.

Das vernetzte Auto als mobile Wetterstation – Mit Fahrzeugdaten für mehr Verkehrssicherheit im Winterdienst (Slippery Road)
Öffentliche Behörden, Verkehrsleitzentralen und Straßenmeistereien (z.B. der Landkreis Zollernalbkreis) setzen zunehmend auf digitale Lösungen, um den Einsatz des Winterdienstes zu steuern und Straßen sicherer zu machen.

Mercedes-Benz nutzt hierfür die Intelligenz der Fahrzeugflotte als bewegliche Mikro-Wetterstationen. Mercedes-Benz Vans und PKW, die über Car-to-X Technologie verfügen und deren Besitzer Live Traffic Service aktiviert und dem Teilen der Daten zugestimmt haben, liefern dafür die notwendigen Daten. Erkennen die ESP®- oder ABS-Sensoren dieser Fahrzeuge rutschige Straßenverhältnisse, wird dies samt Positionsdaten über das Mobilfunknetz in Echtzeit an die Mercedes-Benz Cloud gesendet. Diese anonymisierten und validierten Informationen werden in Echtzeit auf dem Mercedes-Benz Dashboard und via Mercedes-Benz OneAPI bereitgestellt. Damit wird es künftig möglich, den Winterdienst zielgerichteter einzusetzen, den Streusalzeinsatz zu optimieren und Mobilität nachhaltig sicherer zu machen. Neben den Mercedes-Benz Fahrzeugdaten ermöglicht der Mobility Data Space eine sichere Integration von fahrzeugfremden Daten wie z.B. Wetterkarten des Deutschen Wetterdienstes, um Straßenmeistereien ein noch holistischeres Bild der Straßenzustände bereitzustellen und somit die Straßensicherheit zu erhöhen.


Weitere Use Cases


Mercedes-Benz Fahrzeugdaten für mehr Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer - Mercedes-Benz Car-to-X Hazard Warnings liefern Gefahrenwarnungen in Echtzeit (Local Hazard Information)
Mercedes-Benz nutzt bereits seit 2013 serienmäßig Technologien der mobilen Vernetzung, um Gefahrenhinweise von Fahrzeug zu Fahrzeug („Car-to-Car“) zu übermitteln. Mercedes-Benz Vans und PKW, die über Car-to-X Technologie verfügen und deren Besitzer Live Traffic Service aktiviert und dem Teilen der Daten zugestimmt haben, erfassen eine Vielzahl von unterschiedlichen Gefahrensituationen wie z.B. Starkregen, Stauenden, Pannenfahrzeuge oder starke Bremsungen. Viele dieser Gefahren können Mercedes-Benz Pkw und Vans aufgrund der nahtlosen Integration des Car-to-X Systems in die Fahrzeugsysteme automatisch erkennen, ohne dass es einer Aktivität des Fahrers bedarf. Für Gefahren, die nicht oder noch nicht automatisch detektierbar sind, wurde eine effiziente manuelle Meldemöglichkeit geschaffen. Per Knopfdruck lassen sich Tiere auf der Fahrbahn oder Geisterfahrer in die Mercedes-Cloud melden. Mercedes-Benz bietet mit der Schnittstelle Local Hazard Information aggregierte Daten zu validierten und lokalen Gefahrenhinweisen von Mercedes-Benz Fahrzeugen an. Auf diese sensorbasierten, anonymisierten und mit Kundeneinwilligung bereitgestellten Daten können andere Teilnehmende des Mobility Data Space zugreifen, um Dienste mit der Zielsetzung anzubieten, Mobilität nachhaltig sicherer zu gestalten. Mercedes-Benz geht einen weiteren Schritt, um auf Basis von Daten die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Informationen zu Ladezustand und Restreichweite von Elektrofahrzeugen (Electric Vehicle Status)
Mit der Schnittstelle Electric-Vehicle-Status stellt Mercedes-Benz Daten zum tatsächlichen Ladezustand der Batterie und zur verbleibenden Reichweite eines bestimmten Elektrofahrzeuges bereit, die über den Mobility Data Space zugänglich gemacht werden. Basierend auf diesen Daten ist eine Vorhersage des nächsten Ladestopps möglich. Teilnehmende des Mobility Data Space können durch die Integration dieser Daten in ihre Anwendung Fahrern von Elektrofahrzeugen proaktiv kontaktieren, um den nächsten Stopp an einer Ladestation zu planen. Auch für die Erbringung von intelligenten Ladediensten sind diese Daten interessant. Dadurch können nicht nur Potenziale zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit im Kontext der Elektromobilität gehoben, sondern unter anderem auch effiziente Lösungen zum Management von Verkehr und Ladeinfrastruktur sowie eine Optimierung der Reiseplanung realisiert werden.

Informationen zu Kraftstoffstand und Restreichweite von Fahrzeugen (Fuel Status)
Mercedes-Benz schafft mit der Fuel Status-Schnittstelle ein Angebot an Daten zum tatsächlichen Kraftstoffstand und der verbleibenden Reichweite von Mercedes-Benz Fahrzeugen. Auf Basis dieser Daten können Teilnehmende des Mobility Data Space individuelle Serviceanwendungen entwickeln – beispielsweise eine smartphonebasierte Tankstellenempfehlung oder individuelle Rabattaktionen für Kraftstoff und Tankstellen-Shopangebote. Auch hier können somit auf Grundlage dieser Daten, die über den Mobility Data Space erreichbar sind, Mobilitätslösungen realisiert werden, die auf eine Steigerung der Nutzerfreundlichkeit, effizientes Verkehrsmanagement sowie eine optimierte Reiseplanung abzielen.

PTV
Verbesserte Verkehrsprognose durch Machine Learning

Die PTV Group verwendet Daten zum zeitlichen Verlauf von Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeiten aus Messstellen im Fernstraßennetz und veredelt diese durch Machine-Learning-Methoden automatisch zu typischen Tagesverläufen.

Dadurch können kontinuierlich situationsabhängige Kurzfristprognosen der Verkehrszustände ermittelt und kurzfristig an Veränderungen angepasst werden. Diese Daten sind eine wertvolle Basis für die Erstellung von Verkehrsprognosen. Behörden, Anbieter von Verkehrsmanagementsystemen und Mobilitätsanbieter profitieren von der – im Gegensatz zu statischen Daten – besseren Qualität und höheren Aktualität der Informationen.  Die PTV Group bietet die veredelten Daten über den Mobility Data Space an und trägt damit dazu bei, neue Anwendungsfälle im Bereich Mobilität, Verkehrsmanagement und Verkehrslogistik zu entwickeln anzureizen oder bestehende Anwendungsfälle zu ergänzen.

[ui!] Urban Mobility Innovations
Informationen zur Auslastung von Parkplätzen (OptiPark)

Für Kommunen, die den Parksuchverkehr reduzieren und eine gleichmäßigere Nutzung der vorhandenen Parkmöglichkeiten erreichen möchten, liefert die OptiPark-Lösung von Urban Mobility Innovations Echtzeit- und Prognosedaten zur Auslastung der Parkflächen.

Diese können genutzt werden, um Autofahrer, die an P+R Parkplätzen oder in touristischen Gebieten aus- oder umsteigen wollen, optimal zu informieren. Mit Hilfe des Mobility Data Space können neben vorhandener Parkraum-Sensorik, wie Schranken oder Kameras, weitere Datenquellen, wie beispielsweise Sensorinformationen aus Fahrzeugen, für die OptiPark-Lösung genutzt werden, um damit genauere Echtzeit- und präzisere Prognosedaten zu erreichen.

Volkswagen
Local Hazard Information

Gefahrensituationen im Verkehr wie Straßenschäden, Wetterumschwünge, Unfälle und weitere unvorhergesehene Ereignisse sind schwer zu prognostizieren und treten zumeist sehr überraschend auf.

Der Volkswagen Konzern macht über den Mobility Data Space Fahrzeugsensordaten seiner Flotte zugänglich. Diese Daten können von anderen Akteuren genutzt werden, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer frühzeitig vor Gefahren zu warnen. Fahrerinnen und Fahrer können somit rechtzeitig und proaktiv Fahrentscheidungen treffen, was die allgemeine Verkehrssicherheit signifikant verbessert.

ZF
Tool zum Bezug von individuellen Mobilitätsdaten (Click & Connect)

ZF bietet im MDS ein Toolkit zur Auswahl, Visualisierung und einfachen Verbindung unter anderem von Telematikdaten von Trucks an. Diese können als Grundlage für Prognosen genutzt werden, etwa für die der Luft- oder Verkehrsbelastung durch LKWs.

Der individuelle Daten-Stream wird über den Mobility Data Space bereitgestellt. Hier können neben den Daten von ZF weitere Informationen, wie beispielsweise Wetterdaten, in einen Datensatz integriert und auf einer Heatmap dargestellt werden. So wird für die Teilnehmer die Zusammenstellung eines individuellen Datensatzes als Grundlage für zahlreiche Analyseanwendungen möglich.